Larimar ist der Handelsname für eine blaue Varität des Minerals Pektolith.
Larimar ist der Nationalstein der Dominikanischen Republik, dem weltweit einzigen Fundort.

Namensherkunft: 1974 taufte Miguel Mendez, ein Sachverständiger für kunsthandwerkliche Erzeugnisse in der Dominikanischen Republik, das neue Material auf den Namen Larimar, zusammengesetzt aus dem Vornamen seiner Tochter Larissa und "mar", spanisch für Meer
Synonyme und Handelsnamen: gelegentlich finden sich die Bezeichnungen Atlantis-Stein, Karibik-Stein und haitianischer Türkis
Verwechslungsmöglichkeiten: Türkis, Amazonit, Calcit, Smithsonit, Hemimorphit, gefärbter Howlith u.a.
Auch Imitationen aus Glas sind bekannt.
Vorkommen: ausschließlich in den Filipinas Larimar Minen, Sierra de Baoruco, Provinz Barahona, Doinikanische Republik
Verarbeitung: Larimar ist relativ weich (Härte 5), spröde, säureempfindlich,perfekt spaltbar und ist deshalb mit Vorsicht zu behandeln
Wissenswertes: um die Entdeckung von Larimar ranken sich einige Geschichten. Folgendes scheint jedoch klar zu sein:
1916: Pater Miguel Domingo Fuertes Loren (Gemeinde Barahona) beantragt am 22. November die Erlaubnis zur Ausbeutung eines von ihm entdeckten „blauen Gesteins“. Da Pektolithe in der Region damals gänzlich unbekannt waren, wurde sein Antrag abgelehnt.
1974: Norman Rilling, ein Freiwilliger des US-Friedenskorps, findet erneut blaue Steine bei Baoruco, die kurz darauf als Pektolith identifiziert wurden.