Larimar

Larimar ist der Handelsname für eine blaue Varität des Minerals Pektolith.
Larimar ist der Nationalstein der Dominikanischen Republik, dem weltweit einzigen Fundort.

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Larimar

Namensherkunft: 1974 taufte Miguel Mendez, ein Sachverständiger für kunsthandwerkliche Erzeugnisse in der Dominikanischen Republik, das neue Material auf den Namen Larimar, zusammengesetzt aus dem Vornamen seiner Tochter Larissa und "mar", spanisch für Meer

Synonyme und Handelsnamen: gelegentlich finden sich die Bezeichnungen Atlantis-Stein, Karibik-Stein und haitianischer Türkis

Verwechslungsmöglichkeiten: Türkis, Amazonit, Calcit, Smithsonit, Hemimorphit, gefärbter Howlith u.a.
Auch Imitationen aus Glas sind bekannt.

Vorkommen: ausschließlich in den Filipinas Larimar Minen, Sierra de Baoruco, Provinz Barahona, Doinikanische Republik

Verarbeitung: Larimar ist relativ weich (Härte 5), spröde, säureempfindlich,perfekt spaltbar und ist deshalb mit Vorsicht zu behandeln

Wissenswertes: um die Entdeckung von Larimar ranken sich einige Geschichten. Folgendes scheint jedoch klar zu sein:

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Gemmologische Eigenschaften von Larimar

Formel:
NaCa2Si3O8(OH)
Kristallsystem:
triklin
Mohshärte:
etwas variabel, 4.5-5, nach manchen Quellen bis 6
Dichte:
variabel, 2.62 - 2.90
Brechungsindex:
1.594 - 1.642
Max. Doppelbrechung:
0.037
Dispersion:
variabel, schwach bis sehr stark
Luminiszenz:
LW moderat gelb bis blau, KW stärker, wolkig grün
Glanz:
Seidenglanz, nicht ganz Glasglanz
Spaltbarkeit:
perfekt
Bruch:
uneben, spröde
Farbe:
von grün bis blau, oft mit wolkiger oder fleckiger Musterung