Rhodonit

Mineral der Klasse Silikate und Germanate.

Rhodonit Rhodonite

Außergewöhnlich schöner und großer (28.96cts!) Rhodonit aus Brasilien
 

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Namensherkunft: Erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde das Mineral 1819 durch Christoph Friedrich Jasche, der es auch aufgrund seiner Farbe nach dem griechischen Wort ρόδον für Rose benannte. Als Typlokalität gilt die Kaiser Franz Mine in Schävenholz bei Elbingerode (Harz).
Quelle: Wikipedia

Synonyme und Handelsnamen: in der Mineralogie kommen verschiedene andere Namen wie z.B. Pajsbergit, Kieselmangan, Mangankiesel oder Hermannit vor. In der Gemmologie ist nur der Name Rhodonit gebräuchlich.

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Rhodonit mit typischen schwarzen Manganoxid Einschlüssen
Fundort: Australien

Verwechslungsmöglichkeiten: mit der Zoisitvarietät Thulit, dem zumeist weiß gebänderten Rhodochrosit, vor allem aber mit dem chemisch gleichen Mineral Pyroxmangit, einem Polymorph des Rhodonits, das allerdings bei höherem Druck und niedrigerer Temperatur entsteht. In der Sterlin Mine (New Jersey, USA) kommen die beiden Minerale sogar zusammen vor.

Vorkommen: bislang (Juli 2019) sind über 1000 Fundstellen auf allen Kontinenten einschließlich der Antarktis bekannt.
Die wichtigsten Vorkommen liegen in Argentinien, Australien,  den USA, Japan und Brasilien.
In Österreich sind ungefähr 40 Fundstellen bekannt.
 

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Verarbeitung: wegen der perfekten Spaltbarkeit gilt Rhodonit als einer der am schwierigsten zu schleifenden Edelsteine und sollte mit großer Vorsicht gefasst und getragen werden. Nicht mit Ultraschall reinigen. Säureempfindlich.

Gemmologische Eigenschaften von Rhodonit

Formel:
Mn2+SiO3
Kristallsystem:
triklin
Mohshärte:
5.5-6.5
Dichte:
3.57-3.76
Brechungsindex:
doppelbrechend 1.711-1.751
Max. Doppelbrechung:
0.013
Dispersion:
keine
Pleochroismus:
schwach
Luminiszenz:
inert
Glanz:
gläsern
Spaltbarkeit:
perfekt
Bruch:
muschelig bis uneben
Farbe:
rosa bis rot, bräunlich rot, schwarz, gelb