Danburit

Relativ seltenes Mineral aus der Klasse der Silikate und Germanate.

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Gelber Danburit aus den USA

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Farblose Danburite aus Mexiko

Danburit ist relativ hart und somit gut schmucktauglich. Aufgrund der Seltenheit und der nicht besonders attraktiven Farbe wird Danburit jedoch kaum verarbeitet.

Namensherkunft: 1839 vom amerikanischen Mineralogen Charles Upham Shepard nach dem Erstfundort (Typlokalität) Danbury, im Fairfield County, Connecticut, USA, benannt.

Synonyme und Handelsnamen: keine

Verwechslungsmöglichkeiten: mit so gut wie allen farblosen und gelblichen Mineralen.

Vorkommen: mindat.org verzeichnet derzeit (2014) 149 Fundstellen. Schleifwürdiges Material ist aber relativ selten. Bekannte Fundstellen für Danburit in Edelsteinqualität liegen in Mexiko, Burma, Sri Lanka, Russland, Madagaskar und in den USA.

Verarbeitung: Danburit ist relativ hart und zeigt nur geringe Spaltbarkeit. Allerdings ist Danburit aufgrund seines niedrigen Schmelzpunkts äußerst hitzeempfindlich und muss unbedingt von der Lötflamme ferngehalten werden! Außerdem ist Danburit relativ spröde und empfindlich gegenüber Flusssäure.                                      

Wissenswertes: vor dem Lötrohr phosphoresziert Danburit rot und schmilzt langsam zu einem weißen, blasigen, durchscheinenden Glas. Mit Borax schmilzt er unter Aufbrausen zu einer durchscheinenden Perle.
Quelle: Wikipedia

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Gemmologische Eigenschaften von Danburit

Formel:
Ca[B2Si2O8]
Kristallsystem:
orthorhombisch
Mohshärte:
7-7.25
Dichte:
2.93-3.02
Brechungsindex:
1.627-1.639
Max. Doppelbrechung:
0.006
Pleochroismus:
schwach
Luminiszenz:
LW blau, blaugrün, KW blauviolett, thermoluminisziert rot
Glanz:
Glasglanz bis Fettglanz
Spaltbarkeit:
schwach
Bruch:
uneben bis schwach muschelig, spröde
Farbe:
farblos, weiss, grau, gelblich, bräunlich