Chalcopyrit

Sehr häufiges Mineral aus der Klasse der Sulfide.
Chalcopyrit ist ein wichtiges Kupfererz.

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chalcopyrit

Chalcopyrit aus Peru

Die schwarze Matrix ist wahrscheinlich Schiefer. Manche Quellen nennen auch Steatit (Speckstein) als Matrix.

Namensherkunft: aus griech. chalkos Kupfer und pyros Feuer

Synonyme und Handelsnamen: Chalkopyrit, (Bunt-) Kupferkies, Gelbkupfererz Apachengold, Narren- o. Katzengold.

Als Apachen-, Narren- oder Katzengold werden allerdings auch Pyrit und Pyritachat bezeichnet.

Verwechslungsmöglichkeiten: mit Pyritachat. Reiner Chalcopyrit (ohne Matrix) wird leicht mit Pyrit verwechselt. Chalcopyrit zeigt aber ein intensiveres, sehr leicht grünstichiges Gelb.

Vorkommen: sehr häufig. Mindat listet mehr als 20.000 Fundstellen auf allen Kontinenten. Sogar auf Grönland gibt es zwei Vorkommen.

Im Schmuck wird hauptsächlich Chalcopyrit mit schwarzer Matrix verwendet. Wichtige Vorkommen hierfür liegen in Peru und in Arizona, USA.

Verarbeitung: Chalcopyrit ist weich, spröde, hitze- u. säureempfindlich.

Wissenswertes: die Strichfarbe von Chalcopyrit ist ein charakteristisches grünliches Schwarz. Bei Oxidation zeigt Chalcopyrit bunte Anlauffarben, daher auch der Name "Buntkupferkies". Bei Erhitzen wird Chalcopyrit magnetisch.


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Gemmologische Eigenschaften von Chalcopyrit

Formel:
CuFeS2
Kristallsystem:
tetragonal
Mohshärte:
3.5 - 4
Dichte:
4.1 - 4.3
Brechungsindex:
1.53 - 1.68
Max. Doppelbrechung:
0.13
Pleochroismus:
keiner
Luminiszenz:
inert
Glanz:
metallisch
Spaltbarkeit:
unvollkommen
Bruch:
uneben, muschelig, spröde
Farbe:
gold- bis messinggelb, mit bunten Anlauffarben, wenn oxidiert