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edelstein-glossar

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tafelfacette
die größte facette auf der oberseite eines edelsteins

transluzent
durchscheinend

trapiche smaragd
sonderform des smaragds; das spanische wort "trapiche" bezeichnet das zahnrad, mit dem zuckerrohr zerquetscht wurde.in trapiche smaragde bilden einschlüsse aus kohlig schwarzem tonschiefer ein muster, das den speichen eines rades ähnelt. es gibt zumindest vier arten:

  • schwarz umrandeter 6-seitiger kern, von dem schwarze speichen ausgehen
  • solider schwarzer kern mit schwarzen speichen
  • kernlos mit 6 speichen, die sich in der mitte treffen
  • kern und speichen aus smaragd, dazwischen sandstein (umgekehrter trapiche)

das phänomen wurde auch bei rubinen aus myanmar (burma) und vietnam beobachtet

treppenschliff
schlifform für recht- o. achteckige steine, bei dem parallele facetten treppenförmig angeordnet sind. der klassische achteckige smaragdschliff ist ein treppenschliff.

trichroismus
dreifärbigkeit; sonderfall des pleochroismus

trilliantschliff
schliff in form eines gebauchten dreiecks, hat das klassische dreieck mit geraden seiten abgelöst, da deutlich unempfänglicher für beschädigungen beim schleifen und fassen

triplette
ein aus drei teilen zusammengeklebter edelstein. am häufigsten bei opal, wobei eine papierdünne opalschicht auf onyx oder kunststoff und darauf ein transparenter glas- oder, seltener, bergkristall-oberteil geklebt wird.

trommelpoliert
geringwertige edelsteine werden nicht von hand sondern massenweise in sogenannten poliertrommeln poliert. das ergebnis sind unregelmäßig geformte kiesel-ähnliche steine.



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